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Bechlingen | Abbruch einer Talbrücke

Aufgrund der stark gestiegenen Verkehrsbelastungen und des hohen Schwerverkehrsanteils muss die Talbrücke Bechlingen durch einen Neubau ersetzt werden. Vor allem der in der Vergangenheit stark angewachsene Schwerlastverkehr setzt dem Bauwerk zu. Täglich befahren rund 61.000 Fahrzeuge den beschriebenen Streckenabschnitt. Der Anteil des Schwerlastverkehrs liegt bei derzeit rund 18 Prozent.

Er soll laut Prognose für 2030 auf rund 23 Prozent ansteigen. Streckenausbau ist bereits in der Maßnahme enthalten Durch den im Bundesverkehrswegeplan 2030 enthaltenen künftigen 6-streifigen Ausbau der A45 zwischen Dortmund und Gießen werden Möglichkeiten geschaffen, die Qualität des Verkehrsablaufes deutlich zu erhöhen. Der Ausbau der Strecke auf sechs Spuren auf einer Länge von rund 2,5 Kilometern zwischen beiden Brücken ist bereits in der Baumaßnahme inbegriffen. Die aus Spannbeton bestehenden Teilbauwerke werden einschließlich der Pfeiler und Widerlager vollständig abgebrochen und ebenfalls in Spannbeton neu gebaut.

Die Talbrücken Bornbach und Bechlingen bestehen aus je zwei Teilbauwerken, die in zwei Bauphasen abgerissen und neu gebaut werden. Dabei ist folgende Vorgehensweise angedacht: In der ersten Phase werden die Teilbauwerke in Fahrtrichtung Aschaffenburg abgebrochen und neu gebaut. In der zweiten Phase erfolgen dann Abbruch und Ersatzneubau der zweiten Brückenhälften in Fahrtrichtung Dortmund. Im April 2027 sollen beide Talbrücken fertiggestellt sein. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 107 Millionen Euro.

Text: Die Autobahn Quelle: https://www.autobahn.de/die-autobahn/projekte/detail/ersatzneubau-talbruecken-bornbach/bechlingen